Haltung und Pflege

 

 

Auf dieser Seite finden Anfänger der Geflügelhaltung Tips zur Haltung und Pflege der Tiere.

 

Der Stall sollte einen festen Boden haben, wie z.B. Beton. Er muss gut und mindestens 10 cm tief mit Einstreu bedeckt sein. Als Einstreu wird Stroh verwendet, welches trocken sein muss. Feuchte Einstreu fördert Durchfall (Coccidiose) und Verwurmung. Der Stall muss zugluftfrei sein, da sonst Erkältungskrankheiten drohen.

Der Stall sollte aus folgenden Dingen bestehen: Einer Sitzstange (pro Huhn ca. 25 cm Länge), einem Futterautomaten oder einer Futterrinne, einer Wassertränke und Legenestern, die in einer dunklen Ecke des Stalles aufgestellt werden.

 

Mindestens zwei Mal im Jahr müssen der Stall und die Tiere gegen Ungeziefer (Blutmilben, Läuse, Federlinge o.ä.) behandelt werden. Den Stall morgens ausspritzen nachdem die Hühner in den Auslauf gelassen werden und erst Abends wieder den Zugang zum Stall erlauben da die Spritzmittel giftig sein können. Futter und Wasser dürfen nicht besprüht werden.

Nach Möglichkeit Junghennen nicht zu Althennen setzen. Falls nicht anders möglich, Ungeziefer vorher bei Althennen beseitigen. Geeignete Ungeziefer- und Desinfektionsmittel sind ebenfalls über uns erhältlich. Schützen Sie Ihre Tiere vor Verwurmung (Spulwürmer, Bandwürmer, Haarwürmer).

Wenigstens zwei Mal im Jahr eine Wurmkur durchführen, die jeweils nach 21 Tagen wiederholt werden muss. Geeignete Mittel erhalten Sie beim Tierarzt (Concurat bzw. Flubenol).

 

Täglich frisches Trinkwasser. Küken und Junghennen erhalten bis zur 18. Woche Kükenaufzuchtfutter zur freien Verfügung. Legereife Hennen erhalten ein Legehennenalleinmehl oder 50% Legehennenergänzungsfutter und 50% Getreide zur freien Verfügung. Jede Henne benötigt 8 bis 10 cm Platz am Futtertrog.

Für Mastküken, Puten, Perlhühner, Enten und Gänse ist eine besondere Fütterungsanleitung zu beachten.

 

Wenn möglich, sollte man einen Hahn bei den Hühnern halten. Ein Hahn bringt sehr viel Ruhe in das Sozialleben der Herde. Er bewacht und beschützt die Herde. So gibt er z. B. Warnlaute von sich, wenn sich ein Greifvogel nähert, desweiteren schlichtet er auch Streitigkeiten unter den Hennen.

Sechs Hennen sollten es mindestens sein, um die sich der Hahn kümmern muss, sonst werden die Hennen zu oft getreten. Dies wiederum führt leicht zu einer ständigen Unruhe in der Herde und bedeutet vermeidbaren Stress für die Tiere.

 

Der Hühnerhalter, der mit diesem Hobby beginnt, wünscht sich meistens einen begrünten Auslauf, auf dem seine Hühner herumlaufen. Nach ungefähr einem halben Jahr, spätestens nach dem ersten Winter, zeigt sich dann meistens eine abgescharrte braune Fläche. Das ist eine normale Entwicklung. Wer dem vorbeugen möchte, der muss mindestens 30 qm Freifläche pro Huhn haben. Aber auch dann wird sich zumindest im Stallbereich kein Gras halten können.

 

Die Eier, die die Hühner legen, können sofort und ohne bedenken verzehrt werden. Eier können kühl gelagert problemlos bis zu drei Wochen aufbewahrt werden.

 

Täglich: Füttern, Wasser bereit stellen, Eier einsammeln.
Alle 2 - 3 Tage: Kotbrett reinigen (wenn vorhanden), Wassertränke und Futtertrog reinigen.
Alle zwei bis vier Wochen: Stall gründlich reinigen und eventuell desinfizieren.